Auf einem möglichst ebenen Platz (es wurde der alte Meilerplatz von 1938 genommen) wurde das zu verkohlende Holz (ca. 20 rm Rotbuche) aufgeschichtet.
Damit möglichst wenig Hohlräume verbleiben, muss das Kohlholz sorgfältig aufgeschichtet werden. Danach deckt der Köhler den Holzhügel sorgfältig mit Stroh, Fichtenreisig und nicht zu trockener Erde ab. Dann wird der Meiler entzündet. An der Farbe und am Geruch des aus dem Meiler entweichenden Rauches erkennt der Köhler den ordnungsgemäßen Verlauf der Holzverkohlung. Je nach Holzart und Menge dauert der Schwelprozess zwei bis drei Wochen. Während dieser Zeit muss der Köhler Tag und Nacht bei seinem Meiler sein. Hierzu befindet sich in unmittelbarer Meilernähe eine Köhlerhütte, als Unterkunft für den Köhler. Nach dem Ablöschen des Meilergutes erfolgt die „Ernte“ – auf Grund der unausbleiblichen Staubentwicklung eine nicht besonders angenehme Tätigkeit, das Ausbringen und Einsacken der Holzkohle.