Aufstieg zur Sulzspitze (2084m) | Vom Haldensee durchs traumhafte Strindental
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Aufstieg:
Vom Parkplatz am Haldensee folgen wir der Straße südwärts über eine Holzbrücke. Anschließend wenden wir uns nach links und wählen an der Weggabelung den rechten, oberen Weg. Der Forstweg...
Aufstieg:
Vom Parkplatz am Haldensee folgen wir der Straße südwärts über eine Holzbrücke. Anschließend wenden wir uns nach links und wählen an der Weggabelung den rechten, oberen Weg. Der Forstweg steigt moderat an. Nach wenigen Minuten lehnt sich das Gelände zurück und führt in einem weiten Linksbogen in das Strindental. Nach einem Gatter erreichen wir eine Weggabelung, an der wir uns rechts halten und der Beschilderung zur Sulzspitze folgen.
Nach einem kaum merklichen Gegenanstieg queren wir eine Holzbrücke und erreichen kurz darauf das Gelände der Edenbachalpe, die rechts über uns liegt. Da wir erst später einkehren, passieren wir die Alm linkerhand und setzen unseren Weg fort. Da wir hier kaum an Höhe gewinnen, lohnt sich der Blick in das Strindental: Über der Alm zeigt sich bereits die Sulzspitze, links ragen die markanten Felswände des Litnisschrofen empor.
Vorbei am Wegweiser zur Edenbachalpe überqueren wir einen kleinen Bach und erreichen etwa zehn Minuten später einen weiteren Wegweiser. Der dort ausgeschilderte Weg über die Strindenalpen ist später unser Rückweg. Wir bleiben jedoch auf dem eben verlaufenden Forstweg, der nach rund zehn Minuten zwei Linkskurven beschreibt. Je nach Witterung müssen wir hier erneut zwei Bäche queren.
Ab hier gewinnen wir nach längerer Zeit wieder an Höhe. Der Forstweg zieht nun in Serpentinen auf die Wände des Litnisschrofen zu. Ein dazwischen verlaufender Steig zweigt rechts ab, kreuzt den Forstweg zweimal und spart uns einige Minuten Aufstieg.
Nach einem kleinen Wasserfall leitet der Weg in flacheres Gelände in Richtung zur Oberen Strindenalpe und wir erreichen eine Sitzbank, die optimal für eine Rast einlädt. Wer hier die Karte studiert, erkennt einen angeblichen Pfad über den Wiesenhang. Vom Weg aus war jedoch kein Einstieg auszumachen. Um die Vegetation zu schonen, folgen wir dem regulären Weg. Sollte der Steig zu anderen Zeiten sichtbar sein, zweigt er links vom Forstweg ab und spart etwa 15 Minuten Gehzeit.
Wir bleiben also auf dem Forstweg und halten uns fünf Minuten später am Wegweiser links Richtung „Sulzspitze“. Statt zur Alpe vollziehen wir eine scharfe Linkskurve und wandern oberhalb unseres bisherigen Anstiegs. Nach etwa 15 Minuten treffen wir auf die Stelle, an der der zuvor erwähnte Steig wieder in den Forstweg mündet.
Von oben sind Markierungen erkennbar – der Steig existiert also. Rechts zeigt ein roter Pfeil auf einem Felsen den weiteren Verlauf an. Um den Forstweg zu vermeiden, folgen wir dem Steig durch die Latschen. Etwas Orientierung ist hier erforderlich, da dieser nicht komplett einsehbar ist.
Oben erreichen wir eine größere Ebene, halten uns links und stoßen an einem Wegweiser wieder auf den Forstweg. Ohne die Abkürzung gelangt man ebenfalls hierher.
Dem Wegweiser „Sulzspitze“ folgend, steigen wir rechts in einer Serpentine zur Strindenscharte auf. Alternativ führt ein schottriger Steig durch eine Rinne als Abkürzung hinauf.
Die Strindenscharte öffnet erstmals den Blick zu den Krottenköpfen und zur Leilachspitze. Vorbei an einem weiteren Wegweiser passieren wir ein Gatter mit Drehkreuz und erreichen nach etwa zehn Minuten einen Schilderbaum.
Hier biegen wir scharf rechts ab und steigen parallel zum nun unter uns verlaufenden Forstweg dem Gipfelaufbau der Sulzspitze entgegen. Nach einigen kleinen Schrofen gelangen wir zu einer grasigen Flanke, der wir in einem Linksbogen unterhalb der Gipfelfelsen folgen.
Nach einer weiteren Linkskurve stehen wir vor einer felsigen Rampe; rechts daneben verläuft ein Pfad über die Wiese. Je nach Vorliebe wählen wir entweder die schrofige Rampe oder den parallelen Steig und steigen zum Gipfelhang auf, der direkt zum Gipfelkreuz der Sulzspitze führt.
Abstieg:
Zunächst folgen wir dem Aufstiegsweg zurück bis zum Schilderbaum unterhalb der Strindenscharte. Dort biegen wir links ab und folgen dem Steig Richtung „Osseralpe; Neunerköpfle; Tannheim“.
Der Steig verläuft im leichten Auf und Ab und weist einige schrofige Passagen auf. Der gesamte Verlauf ist gut einsehbar. Nach einem kleinen Weidezaun folgt eine etwas steinigere Stelle, die jedoch unschwierig zu bewältigen ist.
Nach rund 30 Minuten und regem Gegenverkehr erreichen wir einen Forstweg. Hier treffen zahlreiche Wanderer aus dem Bereich der Neunerköpflebahn ein – das Ausweichen ist teilweise anspruchsvoller als der Steig selbst.
Am Forstweg wenden wir uns nach rechts und erreichen nach gemütlichen zehn Minuten die Obere Strindenalpe.
Für den Rückweg nutzen wir nicht den rechten Forstweg, der zurückführt, sondern halten uns ebenfalls rechts der Alpe und achten auf einen kleinen Wegweiser („Edenbachalpe über Käsweg; Haldensee über Käsweg“). Von hier führt der Steig „Käsweg“ in vielen kleinen Serpentinen hinab zur Unteren Strindenalpe und zur aus dem Aufstieg bekannten Abzweigung.

- Edenbachalpe
- Obere Strindenalpe
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Normale Wanderausrüstung
- Keine besonderen Sicherheitshinweise
Navi Adresse: Seewiesenweg 11, 6673 Haldensee, Österreich
Von Garmisch über Ehrwald und Lermoos, von Füssen oder von Innsbruck über den Fernpass nach Reutte in Tirol. Von Reutte weiter ins Lechtal nach Weißenbach und dort rechts ins Tannheimer Tal einbiegen, über den Gaichtpass und vorbei an Nesselwängle und Haller zum Haldensee fahren. Das Ufer des Haldensees passieren und gleich am Ende des Sees bei der ersten Möglichkeit links abbiegen und der Straße zu den gebührenpflichtigen Parkplätzen am Ende der öffentlichen Fahrmöglichkeit folgen.
Alternativ aus dem Allgäu kommend über Pfronten und Grän oder über Sonthofen und Tannheim zum Haldensee.
Mit der Bahn von München über Garmisch nach Reutte in Tirol (alternativ von Kempten nach Reutte) (Fahrplan und Buchung). Vom Bahnhof in Reutte mit der Bus-Linie 120 zur Haltestelle Haldensee Seeparkplatz (zur Fahrplanauskunft). Von der Bushaltestelle zu Fuß in südlicher Richtung in knapp 5 Minuten zum Ausgangspunkt (ca. 300 Meter).
- PP Haldensee
- Kostenpflichtiger Parkplatz (6 Euro, Tagesticket; Stand 2025)
- Kartenzahlung möglich
Namensherkunft:
Der Name „Sulzspitze“ ist historisch gut belegt. In einer Grenzbeschreibung aus dem Jahr 1557 wird der Berg unter dem Namen „Sulzspitz“ erwähnt.
Der Begriff „Sulz“ kann zwei Bedeutungen haben: Zum einen bezeichnet er eine „Salzleckstelle“ für wildes Weidevieh, zum anderen einen lehmig-durchnässten Boden. Bei der Sulzspitze scheint die erste Deutung plausibel: Der Felsen enthält Steinsalz, das mitverwittert und möglicherweise vom Wild frequentiert wurde.
Damit verweist der Name auf eine natürliche Besonderheit des Berges und auf seine historische Bedeutung als Orientierungspunkt und Weidegebiet.
Alternative Routen & Varianten:
Eine sehr bequeme und zugleich landschaftlich reizvolle Variante beginnt an der Bergstation Neunerköpfle. Von dort führt der Weg über den Höhenweg zur Strindenscharte – der Anstieg ist kurz, der Gipfel der Sulzspitze in etwa 40 Minuten erreichbar. Diese Route ist besonders praktisch, wenn man mit Bahn oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.
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