Aufstieg zum Hahlekopf (1758m) | Vom Frauensee in den Schatten der Gehrenspitze
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Aufstieg:
Vom Parkplatz aus folgen wir der Straße in Fahrtrichtung hinauf zum See. Direkt bei der Frauenseestube entdecken wir den ersten Wegweiser. Wir biegen nach links auf die Forststraße in Richtung...
Aufstieg:
Vom Parkplatz aus folgen wir der Straße in Fahrtrichtung hinauf zum See. Direkt bei der Frauenseestube entdecken wir den ersten Wegweiser. Wir biegen nach links auf die Forststraße in Richtung „Hahlekopf“ ein. Während wir den See auf seiner linken Seite umrunden, lassen wir einen weiteren Schilderbaum unbeachtet liegen. Nur wenige Minuten später erreichen wir die nächste Abzweigung – hier halten wir uns erneut links in Richtung „Hahlekopf“. Rund 20 Meter danach bringt uns eine Rechtskurve weiter, der breite Weg wird schmaler und geht schließlich in einen Waldsteig über, der uns rund 15 Minuten lang durch den Wald führt und die ersten Höhenmeter einsammelt.
An einer querenden Forststraße wenden wir uns nach links (Wegweiser „Costarieskapelle; Sulztal-Hahle“) und folgen dieser in einer leichten S-Kurve. In einer Linkskurve weist uns ein Schild (Wegweiser „Wandersteig zu Sulztal-Hahle; Musauer Alm“) erneut zurück auf einen Steig. Nach weiteren 15 Minuten durch den Wald erreichen wir eine größere Lichtung, auf deren rechter Seite ein bereits stark verwachsener Karrenweg abzweigt. Vor uns ragen die ersten Felswände des Erzbergs auf. Wir orientieren uns an dem links verlaufenden Steig und steigen entlang der Felsen weiter auf. In den nächsten 40 Minuten überqueren wir ein leichtes Steinfeld und die Forststraße zwei weitere Male.
Schließlich erreichen wir ein drittes und letztes mal den Forstweg, der hier in einer scharfe Linkskurve verläuft. Direkt in der Kurve steht ein weiterer Wegweiser (Richtung ‚Schallerkapelle; Hahlekopf; Musauer Alm‘). Wir folgen dem abzweigenden Steig und steigen wenige Meter bergauf zu einer kleinen Almwiese. Rechts von uns steht die kleine, aber feine Sulztal Hütte. Komplett ausgestattet mit Außenklo, Grill, Wasserquelle und Sitzgelegenheiten. Wir wandern die kleine Almwiese hinauf und betreten nach rechts das Gelände der Hütte. Zwischen Klo und Hütte gehts zu einer Sitzgelegenheit und links davon führt auch schon unser Waldsteig weiter.
Dieser bringt uns mal eher eben, mal mit kleinen Serpentinen weiter durch den Wald. An ein paar Stellen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Wegführung, denn durch das Weidevieh können sich kleine Trampelpfade bilden, die ins Leere führen.
Nach rund 20 Minuten durchqueren wir einen Weidezaun und stehen auf einer weitläufigen Almwiese. Direkt vor uns liegt die kleine Hahlealpe – unser nächstes Ziel. Rechts an der Hütte vorbei führt ein Steig (Wegweiser: „Schallerkapelle; Musauer Alm“) steil die Wiese hinauf. Zum ersten Mal erkennen wir nun auch den latschenbewachsenen Gipfel des Hahlekopfs. Im Schatten von Gehrenspitze, Blachenspitze steigen wir weiter an. Vor dem nächsten und bereits längst erkennbaren Schilderbaum knickt unser Pfad leicht nach rechts ab. Hinter einer kleinen Baumgruppe entdecken wir dann die versteckt liegende Schallerkapelle.
Beim Wegweiser „Hahlekopf“ halten wir uns rechts und steigen ein letztes Stück über die Almwiese hinauf. Wir passieren eine einladende Sitzbank und bekommen zum ersten mal Kontakt mit Latschenkiefern.
Wir folgen dem Steig hindurch und erreichen die erste leicht ausgesetzte Stelle, rechts des Kamms. Diese überwunden, führt es uns auf die linke Kammseite hinüber und lässt uns nach einem kleinen Gegenanstieg über die ersten leichten Schrofen steigen und erneut auf die rechte Seite. Noch eine letzte, steilere Passage mit Schrofen, dann liegt das Kreuz fast schon zum Greifen nah. Ein letzter leichter Gegenanstieg mit etwas exponierter Stelle fehlt noch und endlich haben wir das Gipfelkreuz erreicht.
Am Gipfel erwartet uns ein überraschend weiter Blick – von den Ötztaler Alpen im Süden bis zur Gehrenspitze im Westen und dem Säuling im Osten.
Abstieg:
Wie Aufstieg.
Alternativ:
Zum Schilderbaum zurück und rechts in Richtung Musauer Alm absteigen. Von dort geht es über den Forstweg zurück zum Frauensee.
Für diese Variante sollte man rund 2,5 Stunden zusätzlich einplanen.

Rundweg über Musauer Alm möglich
Unterwegs keine
Oui
Oui
Oui
Oui
- Normale Wanderausrüstung
- Verpflegung
Leicht luftiger Grat am Ende
Navi Adresse: Am Frauensee, 6600 Lechaschau, Österreich
Von München aus auf der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Weiter über Ehrwald und Lermoos auf der B 179 (Fernpassstraße) bis Reutte.
Kurz vor Reutte (=in der Nähe von Lechaschau) folgt man den Schildern zu Frauensee. Der See liegt etwa 10–15 Minuten oberhalb von Reutte bzw. Lechaschau. Es gibt einen kostenlosen Parkplatz direkt vor der Frauenseestube.
Zum See gibt es keine direkte Verbindung mit den Öffentlichen.
Aber:
Bahn München – Reutte (Außerfernbahn) Abfahrt vom München Hbf mit der Regionalbahn über Garmisch-Partenkirchen und Lermoos bis Reutte Bahnhof. Diese Zugverbindung verkehrt im Stundentakt während Hauptverkehrszeiten.
Bus Reutte – Lechaschau (Linie 110) Vom Bahnhof Reutte bringt die VVT-Linie 110 (Bus) dich in etwa 2 Minuten zur Haltestelle Lechaschau Lechtalerstraße. Die Fahrt kostet ca. 1–2 € und wird alle zwei Stunden angeboten.
Fahrstraße zum Frauensee Von Lechaschau ist der Frauensee rund 2 km südlich gelegen. Die Strecke folgt einer deutlich erkennbaren Fahrstraße und endet direkt am See bei der Frauenseestube. Diese Strecke kann man entweder zu Fuß oder per Taxi bewältigen
- Parkplatz Frauensee
- Kostenlos
- Wenig verfügbare Plätze
Namensherkunft:
Der Ursprung des Namens Hahlekopf ist nicht eindeutig belegt. In Tirol und dem Allgäu wird „Hahle“ oder „Halle“ teils im Zusammenhang mit Viehweiden oder abgelegenen Almflächen verwendet – was zur stillen, grasigen Gipfellage passen würde.
Frauensee:
Direkt am Ausgangspunkt gelegen, bietet der Frauensee eine ideale Möglichkeit zur Abkühlung nach der Tour. Besonders an heißen Tagen lohnt es sich, Badekleidung im Rucksack zu haben.
Costarieskapelle:
Es besteht die Möglichkeit, einen kleinen Abstecher zur idyllisch gelegenen Costarieskapelle einzubauen.
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