Mystische Anningerwanderung im mystischen Wienerwald
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Wir starten am mystischen Friedhof in Gaaden und wandern über den spirituellen Pilgerfeldweg. Danach lassen wir uns von den magischen Kräften nach links geleiten und führen unsere Reise geradeaus fort....
Wir starten am mystischen Friedhof in Gaaden und wandern über den spirituellen Pilgerfeldweg. Danach lassen wir uns von den magischen Kräften nach links geleiten und führen unsere Reise geradeaus fort. Bevor uns der Zaun eines Jagdhauses aufhält, begeben wir uns auf einen mystischen Weg leicht links, am Ende dieses Pfades führt uns die hohe Macht abermals links auf eine asphaltierte Straße. An besonders mystischen Tagen wie diesen bemerken wir den Nebel, der uns durchwegs begleitet. Von Zeit von Zeit vernehmen wir Rufe von Kindern aus der Ferne. Nach einiger Zeit kreuzt unsere Straße einen Forstweg, der mit "Anninger Schutzhaus" beschildert ist. Wir folgen den weißblauweißen Markierungen.
Etwas tiefer im Wald scheint alles vergänglich. Man fühlt, nichts ist wirklich von Bedeutung. Nur der Weg ist das Ziel. Das lauter werdende Vogelgezwitscher signalisiert uns, immer weiter von der Zivilisation weg zu sein. Vorbei an gigantischen Holzhaufen, Holzscheiten, Bänken und einem grünen Anhänger schlängelt sich unser Weg immer weiter den kleinen Anninger empor, dem Himmel, Königreich Gottes, entgegen. Wir zweigen nun auf den sogenannten "Buchtalweg" und bemerken, wie nichts zu hören ist, außer die Natur selbst. Weiters sehen wir ein Schild, das uns auffallen lässt, in einem Wasserschutzgebiet zu sein. Der Nebel wurde im Laufe der letzten halben Stunde immer mehr, diese mystische Erscheinung löst in uns ein gewisses Unbehagen aus. Gleichzeitig weckt die Ungewissheit vor unseren Augen die kindliche Neugier. Die schwindende Kraft und der immer steiler werdende Weg macht uns stark zu schaffen. Die Anstrengung verleitet uns, die Jacken zu öffnen, obwohl das Thermometer nur eine Temperatur von 5 Grad Celsius anzeigt. Die Kraft Gottes gibt uns Mut und verhindert uns am Scheitern. Unsere Körper schreien nach Wasser und so lassen wir uns schon wieder verleiten, kostbare Schlücke des Vorrats zu konsumieren. Unsere Jüngste erfüllt uns mit Scham und Niedertracht, sie wurde erwischt aufs Klo zu gehen. Ein Zeichen von Schwäche.
Ein paar Minuten später wiederholt sich dieses Trauerspiel, sie besteht darauf einen Apfel essen zu müssen. Mit dieser Handlung verleitet sie uns ebenfalls sündhaft zu speisen. Ob Gott dies gefällt? Inzwischen befinden wir uns auf einem äußerst steilen Weg.
Obwohl der Nebel meine Sicht hinderte, schaffte ich es problemlos, mit meinem Haaren ein Kreuz zu formen.
Der Berg versucht mit allen Mitteln unseren Aufstieg zu verhindern. Nässe, Kälte und Gatsch, der zu Unzen auf den Schuhen haften bleibt.
Der Weg ist ein einziges Sumpfland. Die Sicht reicht keine 2 Meter, das einzige was uns leitet ist die Kraft Gottes. Wir machen einen Abstecher zur Jubiläumswarte, der näheste Punkt zu Gott. Der weiße Blick in den Nebel blendet. Der schlechte Zustand der Warte verwährt uns die Stufen in den Himmel. Ernüchternd.
Niedergeschlagen begeben wir uns auf den Weg zurück, vorbei am spirituellen Anningerhaus. Je näher wir zu unserem Ausgangspunkt kommen, desto mehr schwindet der Nebel. Ein Zeichen Gottes. Als wir endlich den Parkplatz erreichen sind alle froh, diese mystische Waldwanderung im mystischen Wienerwald überlebt zu haben.
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