Prochenberg mit „Westgrat“ (SG I) ab/bis Ybbsitz
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Diese Rundtour kombiniert einen sanften Familienaufstieg an der Ostseite des Prochenbergs mit einem steilen und an einigen Stellen etwas anspruchsvollen Direktabstieg an seiner Westseite, abgerundet durch...
Diese Rundtour kombiniert einen sanften Familienaufstieg an der Ostseite des Prochenbergs mit einem steilen und an einigen Stellen etwas anspruchsvollen Direktabstieg an seiner Westseite, abgerundet durch historisch interessante Eindrücke zur Metallverarbeitung früherer Jahrhunderte in der Region.
Wegbeschreibung:
Vom Friedhof in Ybbsitz aus folgt man einer grünen Hinweistafel „Ortsmitte“ und wandert durch die „Schwemmau“ bis zu einer Brücke über den Prollingbach und dahinter links am Gasthof „Zum Goldenen Hirschen“ vorbei zur Kirche. Dahinter geht man geradeaus weiter und in die „Prochenbergerstraße“, die bald bergauf und aus dem Ort hinausführt. Die erste Linksabzweigung lässt man unbeachtet, bei der nächsten Weggabelung folgt man einer roten Markierung nach links. Vorbei an eine Rechtsabzweigung geht man auf dem Asphaltweg über eine Kehre hinweg bergauf bis zum Haselsteinerhof. Dort weist eine gelbe Hinweistafel “Prochenberghütte“ nach rechts, womit man den Asphalt hinter sich lässt. Nach einem Überstieg folgt ein Wiesenweg, der sich zunächst flach nach links zieht und dann den Wald erreicht, wo er als Steig weiterführt und später in einen Fahrweg einmündet. Bei einer Hinweistafel “Prochenberghütte“ zweigt man nach wieder rechts ab und folgt einem markierten Wanderweg bis hinauf zur Haselstreinwand, von deren felsigem Gipfel aus man einen schönen Ausblick hat. Anschließend geht es am Weg Nr. 33 weiter in Richtung Porchenberg, wobei man im oberen Teil die Wahl hat zwischen einem flacheren, aber weiteren Forstweg und einem etwas steileren, direkten Fußpfad hinauf zur Warte am Prochenberg, von der man an klaren Tagen ein 360-Grad-Panorama genießen kann, das vom Schneeberg bis zum Toten Gebirge reicht.
Gleich hinter der Warte kann man an Wochenenden in der Prochenberghütte einkehren.
Von der Hütte aus folgt man einem Fahrweg nach Westen bis zur ersten Kehre und geht dort geradeaus auf einem Fußweg in den Wald weiter (Hinweistafel „Kreuzkogel“). Zunächst etwas bergab führt der Pfad bald hinauf zum Gipfelkreuz am Prochenberg.
Hinter dem Prochenbergkreuz geht es kurz steil bergab und dann auf einem deutlichen, aber unmarkierten Pfad am Bergrücken entlang weiter. Man quert einen Forstweg und steigt im Wald am Rücken entlang weiter steil ab (Steinmänner). Landschaftlich sehr reizvoll geht es immer wieder knapp an einer Abbruchkante entlang, bis man eine kurze Kraxelstelle erreicht, die durch einen Felskamin nach links unten führt. Darunter gelangt man zum Ende einer Forststraße bei einem Hochsitz. (Den weiteren Direktabstieg kann man von hier aus über diese Forststraße umgehen.) Links vom Hochsitz führen schwache Steigspuren über eine Felsrippe (SG I) steil nach unten, womit man den „scharfen“ Teil des „Westgrates“ erreicht hat. Danach bleibt man am Felskamm und folgt diesem nach unten. Nach ein paar Schrofen wird das Gelände bald sanfter und man wandert entlang von Steinmännern weiter bergab bis zu einer Scharte. Hier geht es nach rechts sehr steil und etwas ausgesetzt in eine schrofige, mit Bäumen bestandene Rinne hinunter (SG I). Direkt am Wandfuß schwenkt man in einer etwas ausgesetzten Querung nach links, um eine stattliche Fichte zu erreichen, unter der man sehr steil über Wurzeln in der Falllinie absteigt, bis das Gelände flacher wird und man nach links biegen kann. Danach geht es in steilen Kehren weiter bergab, dann nach links und unterhalb einer Felswand zurück auf den Rücken, um diesem bergab zu folgen. Über ein kurzes Felsband steigt man später nach links unten ab, folgt noch ein kurzes Stück weit dem Rücken und biegt danach bei einem Steinmann nach links in den Wald. Hier wird die Pfadspur undeutlich und man muss nach Steinmännern Ausschau halten, um allmählich wieder nach rechts zurückzuschwenken und unterhalb einer Felsformation weiter abzusteigen. Bei der Tannhäuserhöhle trifft man schließlich auf den von links kommenden Tannhäusersteig und folgt dort einem Pfeil nach rechts zur Prollinghöhle, geht an ihr vorbei und steigt dahinter auf einem deutlichen Pfad in Kehren ab bis zu einem Forstweg. Dort geht man etwa 30 m weit nach links und nimmt die Fortsetzung des Steiges auf, der rechts im Wald bergab führt. Bei einem Marterl erreicht man die Landesstraße, folgt ihr ca. 200 m weit und zweigt dann wieder rechts ab (Hinweistafel „Ybbsitz“). Nach einem kurzen Anstieg schwenkt der Pfad talauswärts und wird schon bald wieder flach. Über einen schönen Wanderweg erreicht man die Ybbsitzer Erlebnisbrücke und einige Schautafeln bei den Überresten der „Schleifen in der Noth“. Talauswärts folgt man nun einem breiten Weg bis zu einer Brücke, vor der nach rechts wieder ein Fußpfad abzweigt. Man bleibt auf der rechten Seite des Prollingbaches, bis der Pfad in die Landesstraße einmündet, folgt dieser bis zur Abzweigung „Meyer-Park“ und geht auf Nebenstraßen bis zum Gasthof „Goldener Hirsch“ vor, von wo man über die „Schwemmau“ zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Prochenberghütte
Oui
Oui
Oui
Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Trittsicherheit ist für den steilen Abstieg unbedingt erforderlich.
B22 von Waidhofen/Ybbs oder von Scheibbs (Mitte)
VOR Linie 650 von Waidhofen/Ybbs über Ybbsitz nach Scheibbs
Parkplatz vor dem Friedhof
Man kann den unteren und schwierigeren Teil des Direktabstieges auch über eine Forststraße umgehen.
Webcams de la tournée

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