Die geschichtliche Bedeutung des wehrhaften Grenzortes ist durch die bestehenden Baudenkmäler dokumentiert. An erste Stelle zu setzen ist die Burgruine mit dem "Feuerturm", der heute als Aussichtswarte einen Rundblick über unsere Bucklige Welt bietet.
Auf dem 480 Meter hohen „Schlossberg“ stehen die Reste der im 12. Jahrhundert erbauten Burg Kirchschlag.
Im Advent findet hier immer der bekannte Adventmarkt statt, der mit dem herrlichen Ambiente, vielen Ausstellern und abwechslungsreichem Programm punktet.
Vom 20.-21. Juli 2024 verwandelt sich das Gebiet rund um die Burgruine Kirchschlag in der Buckligen Welt in ein mittelalterliches, buntes Treiben. Ganztägiges Unterhaltungsprogramm, mittelalterliche kulinarische Erlebnisse, Live Musik und ein mittelalterlicher Markt dürfen nicht fehlen. Hautnah können Groß und Klein die spannenden Ritterkämpfe miterleben, sich an den Späßen der Gaukler erfreuen und zur mittelalterlichen Live Musik tanzen. Kulinarische Köstlichkeiten dürfen da natürlich nicht fehlen. Das Kinderprogramm reicht vom Bogenschießen bis zum Ritterschlag. Beim Bummeln durch den mittelalterlichen Markt können unsere Gäste allerlei interessante Waren finden, die aus dem Mittelalter nicht wegzudenken sind. Zahlreiche Marktstände bieten ihre Waren an (Schmuck, Schwerter, Pfeil und Bogen, Holzspielzeug, Kinderschwerter, Reiterbögen, ….). Lagergruppen zeigen das mittelalterliche Leben und laden zum Besuchen ein. Bei Einbruch der Dunkelheit gibt es am Samstag eine große Feuershow.
Gratis Shuttle-Bus vom Hauptplatz auf die Burgruine alle 10 Minuten
Man kann die Burg über einen einfachen, breiten und nicht zu steilen Weg, der an einem Waldlehrpfad vorbeiführt, sogar mit dem Kinderwagen erreichen. Es gibt aber auch einen abenteuerlichen, schmaleren Weg, der an Torbögen und einer ehemaligen, großen Kapelle vorbeiführt.
Die Burg war eine bedeutende Grenzfestung gegen Osten. Der Ort Kirchschlag war durch eine Ringmauer mit der Burg verbunden und zu einer mächtigen Wehranlage ausgebaut.
Die Grafen von Wildon aus der Steiermark, die Kuenringer, Güssinger, Pottendorfer, Puchheimer und zuletzt die ungarischen Grafen Palffy waren Besitzer der Feste. Auch der ungarische König Matthias Corvinus war eine Zeit lang Herr in Kirchschlag.
Die Burg war ebenso wie Güns nie von den Türken erobert worden.
Heute zeugen nur noch mächtige Mauern von der einstigen Größe und ruhmvollen Vergangenheit dieses Bauwerkes. Der imposante „Feuerturm“ westlich der Burg hatte die Aufgabe, durch Feuer- und Rauchzeichen die Bevölkerung bei Feindesgefahr zu warnen. Heute dient er als Aussichtswarte und bietet Besuchern einen herrlichen Rundblick über die „Bucklige Welt“.
Mehr zur Geschichte:
www.kirchschlag-bw.gv.at/Burgruine_Kirchschlag