Teufelswanderweg (Teu)
Es heißt, um Mitternacht saß der Teufel besonders gern auf dem Stein. Er lauerte den aus dem Weißenberger Wirtshaus heimwankenden Bauern auf, sprang ihnen auf den Rücken und jagte ihnen einen gehörigen...
Es heißt, um Mitternacht saß der Teufel besonders gern auf dem Stein. Er lauerte den aus dem Weißenberger Wirtshaus heimwankenden Bauern auf, sprang ihnen auf den Rücken und jagte ihnen einen gehörigen Schrecken ein. Die Sattelform des Kallmünzers gab ihm den Namen "Teufelsattel".
So ranken sich zahlreiche Sagen rund um diesen Teufelswanderweg. Über den alten Trosthof, der mitten im Wald stand, wird eine wahre Geschichte erzählt. Während des Dreißigjährigen Krieges soll ein krähender Gockel den Bauernhof verraten haben. Schwedische Truppen wurden auf den abgelegenen Hof aufmerksam. Sie plünderten und verwüsteten das Anwesen. In unmittelbarer Nähe zeugen alte Hügelgräber von einem beliebten Siedlungsplatz unserer Vorfahren.
Die abwechslungsreiche Wanderroute führt durch eine typisch Oberpfälzische Wald- und Wiesenlandschaft mit Obstgärten, Hügeln, Tälern und mehreren Aussichtspunkten. Eine herrliche Fernsicht hat der Wanderer u.a. vom Feldkreuz bei Tratbauer aus auf Schönlind und die umliegenden Hügel. Schattige alte Hohlwege, ein alter Handelsweg, die sog. "Eisenstraße" und ausgebeutete Kalksteinbrüche säumen den Weg. Sie wandern durch uralte beschauliche Dörfer, die um 1285 bereits urkundlich erwähnt wurden.
Parken ist direkt am Marktplatz möglich.
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