Burggraf Heinrich I. von Regensburg gründete unrsprünglich in Walderbach ein Augustinerchorherrenstift, das aber 1143 sein Sohn, Burggraf Otto I. von Regensburg, in ein Zisterzienserkloster umwandelte. Walderbach war eine Stiftung der Regensburger Burggrafen und der mit ihnen verwandten Landgrafen von Stefling.

Der Zisterziensergründungskonvent kam aus Waldsassen. Nach 1560 wurde es vom protestantischen Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz eingezogen. Der bayerische Kurfürst Ferdinad Maria ließ 1669 das Kloster wieder errichten. Die Mönche kamen aus Aldersbach: 1672 Superiorat von Aldersbach und seit 1691 wieder Abtei. Walderbach hatte die Klosterschule, die dem Arzt Johann Nepomuk von Ringseins reiche naturkundliche und musikalische Anregungen vermittelte. 1803 erfolgte die Säkularisation. Die dreischiffige, querschifflose romanische Basilika wird als erste zisterziensische Hallenkirche angesehen. Sie ist noch im Baustil des früheren Zisterziensertums gefangen. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche.

(Quelle: "Die Zisterzienser in Ostbayern und Böhmen"; Herausgeber: Tourismusverband Ostbayern e.V., Regensburg)

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