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Der Sentiero Durissini
difficile
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Der Sentiero Durissini

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Distance
15,1 km
Durée
- h
Ascension
1 351 m
Altitude
1 775 - 2 497 m
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Der Sentiero Durissini
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Von der Liftstation Col de Varda01 (2115 m) auf deutlicher Wegspur über die Grave di Misurina berg­an, dann durch eine sandige Rin­ne (Stufen, Drahtseile) recht steil in die Forcella di Misurina02 (ca....

Description
Von der Liftstation Col de Varda01 (2115 m) auf deutlicher Wegspur über die Grave di Misurina berg­an, dann durch eine sandige Rin­ne (Stufen, Drahtseile) recht steil in die Forcella di Misurina02 (ca. 2395 m). Dahinter über Schro­fen und Geröll abwärts, um ein fel­si­ges Eck herum und ins Schneekar (Ciadin de la Neve).

Der „Sentiero Bonacossa“ kreuzt den von Misurina heraufkommenden Weg und steigt in steilem Zickzack an gegen die zwischen Tor­re del Diavolo und Nordöstlicher Cadinspitze eingelagerte Rin­ne. Ein Felsriegel wird mit Hilfe solider Sicherungen (Drahtseile, Leitern) leicht überwunden, an­schlie­ßend leitet die Spur dann in die Forcella del Diavolo03 (2480 m). Jenseits der Scharte im Geröll abwärts in den schattigen Karwinkel (Schnee bis in den Hochsommer), unter der Westwand der Cima Cadin Nord-Ovest (2726 m) hindurch und über eine harmlose Felsstufe hinauf zum Rifugio Fonda Savio04 (2367 m) in schöner Lage am Passo dei Toce.

Hinter der Hüt­te geht’s über eine mit Drahtseilen gesicherte Felsstufe hinab in den innersten Karwinkel des Val de le Cianpedele, wo der „Sentiero Durissini“ rechts abzweigt. Er quert unter Felsen und steigt dann in Kehren an zur Forcella della Torre05 (2410 m). Jenseits der Scharte in Serpentinen bergab ins „Verlorene Kar“ (Cadin Deserto) und nach kurzer Hangquerung gleich wieder im Zickzack hinauf (Sicherungen) in die Forcella Sabbiosa (2436 m). Hier hat man bereits die Forcella Cadin Deserto (2420 m) im Blick. Ab- und gleich wieder ansteigend leitet der „Sentiero Durissini“ in die­se nächste Scharte. Dahinter am Fuß einer senkrechten Wand im Geröll abwärts, dann in kurzem Gegenanstieg zu einer Geländeschulter in wildromantischer Kulisse. Links am Felsdurchschlupf der Forcella Cristina vorbei und in weitem Bogen unter den Wänden der Cima Eötvös (2825 m) in den mit Bergsturztrümmern übersäten Boden des Ciadin de le Pere. Kurz bergan in die Selletta Alta di Maraia am Ostfuß der Cima Alta di Maraia (2675 m) und anschließend über karge Almwiesen zum Rifugio Città di Carpi06 .

Der Abstieg führt mit etwas „verlorener Höhe“ westlich hinüber gegen den Col de Varda. Die Liftstation bleibt rechts oberhalb; auf einer Schotterpiste wandert man im Wald hinunter zum Misurinasee07 .


Infos sur la visite

Diese Runde im Südteil der Cadinigruppe bildet eine dankbare Alternative zur Durchquerung von Süd nach Nord. Bis zum Rifugio Fonda Savio benützt man ebenfalls den „Sentiero Bonacossa“, doch dann dreht die Route nach Osten ab. Der originell angelegte „Sentiero Durissini“ läuft am Ost­rand des Zackenwaldes über ein paar weitere Scharten und endet schließlich beim Rifugio Città di Carpi (2130 m), das sich einer prächtigen Terrassenlage knapp oberhalb der For­cella Maraia erfreut. Sehr viel Aussicht – auf Sorapìs, Antelao und Marmarole, zuletzt auch zum Cristallostock und über den Tre-Croci-Pass bis zur Marmolada – begleitet den Wanderer dann auf dem Rückweg hinunter zum Misurinasee. Eine tolle Runde!

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