Von Zoppoten über die Echo- Bank zu Ruhebene und Blaupunkt
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Ausgangspunkt ist die Ortsmitte von Zoppoten. Das Dorf liegt wenig abseits der Straße Saalburg – Lobenstein links hinter dem Saalburger Ortsteil Pöritzsch. Zoppoten liegt knapp 500 m hoch. Nach Heinz Rosenkranz...
Ausgangspunkt ist die Ortsmitte von Zoppoten. Das Dorf liegt wenig abseits der Straße Saalburg – Lobenstein links hinter dem Saalburger Ortsteil Pöritzsch. Zoppoten liegt knapp 500 m hoch. Nach Heinz Rosenkranz dürfte sich der Ortsname (1325 Zopotten, 1345 Tchopote) vom sorbischen „Sopotna" (reka), rauschender Wildbach ableiten, d. h. es wird die Lage des Ortes an einem steil abfallenden Wildbach beschrieben.
►►► Wir laufen auf der Dorfstraße abwärts zum Ortsende und orientieren uns an der Markierung blaues Andreaskreuz – Internationaler Bergwanderweg Eisenach – Budapest Richtung Ebersdorf. Die Wanderung führt an Wiesen und einzelnen Anwesen entlang. Am tiefsten Punkt halten wir uns rechts. Auf dem leicht ansteigenden Weg wechseln freie Fluren und Waldstücke. Nach etwa 30 Minuten stoßen wir auf den Waldrand mit der Echo – Bank. Hier kann jeder seine Stimme ausprobieren und dem Echo lauschen. Von hier aus bietet sich eine prächtige Sicht in Richtung Westen mit dem Sieglitzberg (733 m), der höchsten Erhebung des Saale-Orla-Kreises.
►►► Wir wandern nun nach links am Rand einer großen Wiese entlang und treten in den Fichtenwald ein. Auf dem sanft abfallenden Forstweg gehen wir längere Zeit bis zu einer scharfen Linkswendung. Hier schreiten wir als Abstecher hinab zum Ufer des Bleilochstausees, der „Ruhebene“. Gegenüber erkennen wir das ehemalige Forsthaus Silberknie, das schön erneuert worden ist. Früher wurde hier Bergbau betrieben. Unterhalb, jetzt vom Wasser bedeckt, lag vor dem Anstau die alte Ruhmühle. Die Stille der Natur ist hier besonders beeindruckend.
►►► Danach wandern wir einige Zeit auf einem mitunter etwas schmierigen Rasenweg weiter. Wir überqueren einen kleinen Bach und steigen an einer Wiese (Flächennaturdenkmal) vorüber aufwärts. Auf der Anhöhe mit Wegweisern halten wir uns rechts und gelangen windungsreich zur Aussicht „Blaupunkt“ mit Waldschänke und Bänken. Wir können den weiten Bogen des Bleiloch – Stausees in Augenschein nehmen.
►►► Der Wanderweg schlängelt sich nun weiter durch den Wald. Linker Hand steigen die Wälder hinauf zum Körnersbühl (497 m). Wir wandern nun links und steigen rechts steil abwärts zur Zoppotener Bucht. Dann folgen wir dem engen Tal des Zoppotbaches aufwärts, gehen vorüber an einer früheren Mühle und gelangen bald zu unserem Ausgangspunkt.
Dieter Kögler, Wanderungen der Volkssolidarität Oberland e.V.
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