Glück-Auf-Radweg
Der alte Bergmannsgruß "Glück Auf" entstand im 16. Jahrhundert und ist der noch heute gebräuchliche Wunsch der Bergleute für ein gesundes "Ausfahren" aus dem Bergwerk. Das ehemalige Bergbaugebiet "Richelsdorfer...
Der alte Bergmannsgruß "Glück Auf" entstand im 16. Jahrhundert und ist der noch heute gebräuchliche Wunsch der Bergleute für ein gesundes "Ausfahren" aus dem Bergwerk. Das ehemalige Bergbaugebiet "Richelsdorfer Gebirge" mit seinen Bergbausiedlungen Cornberg, Nentershausen, Solz und Sontra ist seit mehr als 500 Jahren vom Bergbau geprägt. Der Radrundweg verbindet auf 36 km diese durch den Kupferschieferbergbau eng verbundenen Orte. Er führt an mehreren bergbaulichen Zeitzeugen vorbei, die vor Ort und in unserer Geo-Naturpark-App beschrieben sind. Am Weg liegen auch die Bergbaumuseen in Nentershausen und Sontra sowie das Sandsteinmuseum im Kloster und der aufgelassene Sandsteinbruch in Cornberg. Im gebirgigen Bergbaugelände sind die Nutzer von E-Bikes im Vorteil, aber auch Familien mit Kindern können die Strecke meistern. Hier empfiehlt es sich, einige Abschnitte zu schieben und dabei die schöne Aussicht zu genießen. Bis auf kürzere Abschnitte auf wenig befahrenen Landstraßen verläuft der Radweg auf Rad- und Wirtschaftswegen ohne Autoverkehr.
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