Pilgern im Remstal (1): Die Quelle - Essingen bis Böbingen
Hat man Essingen hinter sich gelassen, taucht man ein in zunächst liebliche Natur: die Remsauen der noch ganz jungen Rems, die gerade mal einen Meter breit ist. Der Remsursprung selbst ist etwas unscheinbar...
Hat man Essingen hinter sich gelassen, taucht man ein in zunächst liebliche Natur: die Remsauen der noch ganz jungen Rems, die gerade mal einen Meter breit ist. Der Remsursprung selbst ist etwas unscheinbar - zu sehen, wie der bei Hochwasser beeindruckende Fluss als Quelle entspringt, dennoch lohnend. Ab jetzt verlässt man die Rems und es ist eher ein "Ostalbpilgern". Erst muss der "Hart" nach rund 4,5 Km mit 679 m erklommen werden, später dann - nach Lautern - die Flanke des Rosensteins bis auf 617 m. Diesen Berg hat man immer wieder im Blick, ebenso wie das Remstal, das aber nicht den Eindruck eines Tals macht - viel zu weit reicht der Blick nach Osten, Norden und Westen.
Die Wege sind meist geschottert, immer wieder auch als Trampelpfade und meist steil auf- oder abwärts führend. Die meiste Zeit verbringt man im Wald, daher bietet sich die Tour auch an Sommertagen an. Hinter Lautern und einem anstrengenden Aufstieg lässt sich beim Schwäbischen Albverein, Ortsgruppe Lautern rasten.
Gutes Schuhwerk ist sinnvoll und wer sich mit Stöcken leichter tut, ist an den Aufstiegen froh, ihre Hilfe zu haben.
Wer die Kondition hat, steigt ganz auf den Rosenstein auf. Hier warten Ausblicke, eine Burgruine und eine bewirtschaftete Hütte.
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