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Hochschwab: Seebergsattel, Aflenzer Staritzen, Häuselalm, Bodenbauer /24.1 km 1 352 Hm

Ausgiebige 2-Tagestour über das beeindruckende Kalkalpenmassiv

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Arrivée

Über Kapfenberg und Aflenz oder über Mariazell nach Seewiesen (B20)

Point de départ

Seebergsattel (1253m)

Description

Kurzfassung:
Vom Seebergsattel bei Seewiesen über die Aflenzer Staritzen zum Schiestlhaus, am nächsten Tag über den Hochschwabgipfel zur Häuselalm und hinunter zum Bodenbauer.
Es handelt sich um keinen Rundkurs - Bodenbauer und Seebergsattel sind einige Kilometer voneinander entfernt, dh. Anreise z.B. mit 2 Fahrzeugen.

1. Tag (6-8h)
Vom Seebergsattel (1253m) führt der Weg (Nr. 855) in Richtung nordwest immer steiler werdend zunächst durch den Laubwald, später durch Nadelwald. Vorbei am Gipfel des Seeleiten erreicht man ca. 1 1/2 Stunden und 500 Höhenmeter später später das Hochplateau der Aflenzer Staritzen. Schon beim mühsamen Aufstieg gibt der Wald immer öfter den Blick frei auf das beeindruckende Hochschwabmassiv, das man dann am Plateau endlich so richtig geniessen kann.

Weiter führt der mit Stangen markierte Weg nun immer die Hochfläche entlang auf und ab, vorbei am Mieserkogel (1855m) dem Krautkartenkogel (1988m) und dem Severinkogel (2038m). Weiter geht es abwärts in das Ochsenreichkar, dann wieder aufwärts zum Schiestlhaus (2153m), das direkt unter dem Hochschwabgipfel liegt und das Ziel der ersten Tagesetappe ist.

Der Weg nach dem Ochsenreichkar entlang der schroffen Kalkfelsen könnte möglicherweise eine Hürde darstellen für Leute, die nicht trittfest sind oder große Höhenangst haben.

Wer es nicht erwarten kann, kann ja noch schnell den nahegelegenen Gipfel erklimmen und dort die Abendsonne geniessen.

Je nach Kondition und Witterung benötigt man für den ersten Tag ca. 6-8 Stunden.

2. Tag (ca. 5-6h)
Vom Schiestlhaus führt der Weg direkt auf den Gipfel (bzw. lässt er sich, beispielsweise bei schlechter Witterung, auch auf nördlicher Seite umgehen) und dann weiter zur Fleischer-Biwakschachtel (Notunterkunft), wo auch der Weg über das sogenannte "G'hackte" heraufführt.
Diese Tour führt aber weiter auf ca. 2000m über die Hundsböden in Richtung Nordwest und fällt dann ab zur Häuselalm (1526), wo man sich nach 3-4h eine Rast verdient hat.

Anschliessend führt der Weg weiter durch Kiefersträucher und Wald bergab bis zum Bodenbauer (884m), der nach 1 1/2-2h ebenfalls zur Einkehr einlädt.

Bemerkungen
Das Hochschwabmassiv ist ein wunderbares Bergerlebnis, das nicht umsonst zu den beliebtesten Bergzielen in der Region zählt. Wer einmal dort war, den zieht es immer wieder hinauf.

Auch wenn der Hochschwabgipfel "nur" 2277m hoch ist, sollte man ihn nicht unterschätzen. Eine ordentliche Bergausrüstung (feste Bergschuhe, guter Regenschutz, warme Kleidung, Getränke und Jause) sind Pflicht. Der Hochschwab ist insbesondere für seine Wetterumschwünge berüchtigt, dh. unbedingt über die Wetterbedingungen informieren, notfalls die Tour abbrechen.

(Die Fotos stammen übrigens vom 1.10., dh. ist hier bereits mit Schnee zu rechnen).

Alternatives

Der Hochschwab bietet zahlreiche Alternativen, z.B.
(Rundwanderung hier bei guter Kondition jeweils auch in einem Tag möglich)

Repos/détente

Cartes

ÖK 102 Aflenz Kurort