Ifen-Walmendingerhorn mit Übernachtung in der Schwarzwasserhütte /19.0 km 1 250 Hm
Geologisch hochinteressantes Karstgebiet verbunden mit Gipfel- und Gratwanderung bietet tolle Ein- und Ausblicke auf die Kleinwalsertaler Bergwelt.
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Arrivée
Mit PKW oder Linienbus (Linie 5) von Riezlern zur Talstation Ifen - Parkplatz.Point de départ
Bergstation der Sesselbahn Ifenhütte (1280-1600m)Description
Eine 2-Tages-Tour mit geschicktem Wegverlauf auszuwählen ist nicht immer leicht. Hier ein Vorschlag, der interessante Geologie, tolles Gipfelpanorama und reichhaltige Alpenflora verbindet. Beide Tourentage sind in punkto Gehzeit und Weglänge ziemlich gleich und für gübte Bergwanderer gut zu bewältigen.Von der Bergstation an der Ifenhütte (1600 Meter) führt der Weg in die Ifenmulde. Beim Wegabzweig der Beschilderung folgend rechts weiter zum Hahnenköpfle, links führt der direkte Weg zum Ifen. Ca. ½ Stunde weiter gelangt man zum Abzweig Bergrestaurant Bergadler. Hier können Sie den Rucksack abstellen, während Sie den ca. einstündigen Karstrundwanderweg in Angriff nehmen. Der kurze Rundgang über das Hahnenköpfle (2085 Meter) vermittelt alle geologischen Besonderheiten des ca. 10 Quadatkilometer großen Gottesackerplateaus in unmittelbarer Nähe zum Ifen.
Nach einer kurzen Einkehrpause macht die Gipfeltour hinauf zum Ifen noch einmal so richtig Spaß. Der Pfad führt sanft ansteigend durch die lange Geröllflanke zur drahtseilgesicherten Passage und weiter auf das Ifenplateau. Der Ifen-Gipfel ist bald erreicht, eine Rundumsicht zu den Allgäuer Alpen, Wettersteingebirge, Lechtaler Alpen über die Ötztaler und Silvretta-Berge bis zu den Schweizer Alpen begeistert den Bergfreund.
Der Abstieg erfolgt nochmals über eine kurze, etwas ausgesetzte aber gesicherte Stelle zur Südseite über die Ifersguntalpe zur Schwarzwasserhütte.
Der zweite Tag ist von der Aufstiegshöhe her weniger anspruchsvoll und verläuft mit schönem Panorama entlang des Grates über die Ochsenhoferköpfe. Über die Ochsenhoferscharte ist die Grathöhe bald erreicht und bietet einen imposanten Blick zurück auf die Felsplatte des Hohen Ifen. Bei guten Wetterbedingungen bleibt genügend Zeit, die üppige Pflanzenvielfalt zu bestaunen und zu genießen. Bald tritt das Walmendingerhorn in Erscheinung, das nach einem kurzen Abstieg vom Muttelbergkopf erstiegen wird. Auf ca. 1900 Metern Höhe zweigt der Weg zu den Walmendinger Alpen ab, zuvor ist das 1990 Meter hohe Walmendingerhorn mit dem Gipfelrestaurant eine mögliche sinnvolle Ergänzung. Nun folgt der Abstieg zum Ausgangspunkt der Tour an der Ifen-Talstation, durch Waldzonen zumeist im Schatten verlaufend. Zum Schluss noch ca. 15 Minuten auf der Schwarzwassertalstraße zum Parkplatz.
